Alle Einträge vom September, 2010

Morgen startet Miss-Swiss-Eye

September 30th, 2010 | By ATK in allgemein, Augentagesklinik, Infos | Keine Kommentare »

Endlich geht’s los!!
Am 1. Oktober startet der diesjährige Wettbewerb um die schönsten Augen der Schweiz.
Schau rein auf www.miss-swiss-eye.ch, lade deine eigenen schönen Augen drauf oder geh abstimmen, für alle gibt es tolle Preise zu gewinnen.

See you there!
Wir suchen die schönsten Augen der Schweiz!

Einfach nur peinlich

September 29th, 2010 | By ATK in allgemein | 1 Kommentar »

Gestern waren die Zeitungen voll von Kommentaren zur aktuellen Verteilung der Bundesratssitze. Waren vor einigen Tagen noch alle begeistert, dass jetzt 4 Frauen im Bundesrat sind, zicken genau die gleichen Frauen jetzt rum. So eine Gemeinheit, die mit Vorschusslorbeeren überhäufte Simonetta Sommaruge muss das EJPD übernehmen. Schweinerei.
Es ist zwar ein ungeschriebenes Gesetz, dass dem EJPD wenn möglich ein Jurist bzw. eine Juristin vorstehen soll, das war fast immer so, muss aber nicht sein. Dem Departement des Inneren steht ja auch kein Spezialist für Innereien vor, und immerhin ist festzuhalten, dass Frau Widmer-Schlumpf aus dem Finanzsektor kommt und als Finanzdirektorin des Kantons Graubünden schon einen kräftigen Tatbeweis erbracht hat.
Statt sich zu freuen, dass jetzt mindestens 5 von sieben Bundesämtern mit kompetenten Leuten besetzt sind und eine wahrscheinlich sehr gute Rochade stattgefunden hat, ärgern sich wieder – typisch Schweiz – ein paar politische Jasskartenspieler über den „missglückten“ Einstieg von Frau Sommaruga.
Früher war es üblich, dass sich der Neuankömmling erst mal im ungeliebten Militärdepartement bewähren musste. Jetzt schlagen die Weibsbilder schon Krach, wenn der/die Neugewählte nicht das Lieblingsamt bekommt. Gaht’s no?? Frau Sommaruga soll sich jetzt erst mal schön bewähren, dann sehen wir weiter. „Herrschaftiine“.

Wenn mal wieder einer Amok läuft

September 13th, 2010 | By ATK in allgemein | Keine Kommentare »

Jetzt hat die Schweiz mal wieder einen Amok-Läufer. Diesmal ein Rentner, ist ja was ganz Neues! Ein gefundenes Fressen für die Presse und alle, die immer sofort über alles Bescheid und es vor allem besser wissen.
So kann man heute allenthalben die Kommentare lesen, wer wieder schuld ist, was alles unterlassen wurde und und und.
Am schlechtesten kommen ja regelmässig die Behörden und die Polizei weg. Jetzt versteigen sich gewisse Leute schon dazu, man müsse den Gesellschaftsschutz über den Persönlichkeitsschutz stellen. D.h., wenn einer ein bisschen auffällig ist, so wird er lieber sicherheitshalber weggesperrt. Wenn also sich ein Journalist etwas ausfällig über Ausfällige äussert, so sollte er sicherheitshalber verwahrt werden. Man weiss ja nie, nicht wahr.

Spass beiseite, diejenigen, die jetzt wieder meckern, man habe nix gemerkt, und man müsste doch…, und man hätte…, und man sollte…., das sind dann wieder die ersten, die rummotzen, weil wieder irgendjemand ungerechtfertigterweise eingesperrt worden sei, und die Person habe ja noch nie was angestellt und woher man denn so sicher sei, dass der gemeingefährlich sei, und so fort.

Diese Leute haben schlicht keine Ahnung. Irgendwas dem Volk aufs Maul schreiben kann jeder Trottel, da muss man nur um die Ecke in die Beiz sitzen und aufschreiben, was alles geredet und gelallt wird.
Es hat aber mit seriösem Journalismus, auch mit seriösem Meinungsjournalismus, nicht mehr viel zu tun.
Es entspricht nur der allgemeinen Modeströmung: Alle Verantwortung abgeben. Und dafür rummotzen, wenn’s nicht perfekt ist.

Dass es Leute gibt, die Freude daran haben, dass ein Einzelkämpfer gegen die verkrusteten Strukturen bis an s bittere Ende kämpft, kann ich nachvollziehen. Wenn das ja aber auch logischerweise von offizieller Seite deutlich als unbotmässig abqualifiziert werden MUSS, geht ja gar nicht anders. Die machen sich ja sonst lächerlich. Wobei… kicher kicher.

Klar, ist nicht lustig. Ein angeschossener Polizist ist einer zu viel.
Andererseits: Wer zur Polizei geht, weiss, dass seine Arbeit a) gefährlich ist, b) nicht immer besonders geschätzt wird und c) häufig abschätzig beurteilt wird. Wozu also die Aufregung?

Unsere Gesellschaft will immer absolute Sicherheit. Da warten wir mal das nächste Erdbeben oder schon nur den nächsten Wolkenbruch ab. Was für eine grenzenlose Dummheit unserer Yuppie- und Hippie- und neoliberalen hedonistischen Welt!

Über das Warten

September 3rd, 2010 | By ATK in allgemein | Keine Kommentare »

Das Warten an sich ist weder gut noch schlecht,
es kann bedrohlich wirken, angsteinflössend oder auch
mehr Freude sein und klammes Glück und recht
das Herz zum Klopfen bringen. Auch der Rauch

Der Zigarette passt zur Pause, passt zum Warten,
will sogar genossen sein.
Nicht immer heisst der Stopp vorm Starten
Lästig unbequeme Pein.

Da sitzt man also ungeduldig
Auf das, was kommen möge, irgendwann,
Während nebendran, den Blick unschuldig,
der Nachbar ständig labert, was er kann.

Meist jedoch herrscht hier im Wartezimmer
Eis’ges Schweigen, Stimmung klamm,
Denn oft bereitet es wohl Kummer,
weshalb man hier zum Doktor kam.

© ddt, terminatus 3.9.10

WICHTIGER HINWEIS:
Meine Gedichte sind urheberrechtlich geschützt.
Ich habe nichts gegen das Verwenden von Zitaten, ich bitte aber um vorherige Abklärung der Publikationsrechte. Nennung der Quelle ist unabdingbar.

Wie aus meiner Homepage ersichtlich ist, bin ich schon lange ein heimlicher Dichter. Ich beginne nun damit, sporadisch einige in den Blog zu stellen.
In diesem Sinn… bis auf ein andermal.

Ein paar Zahlenspielchen – und warum die Krankenkassen versagt haben

September 2nd, 2010 | By ATK in allgemein, Gesundheitswesen | Keine Kommentare »

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass über 50% der Bevölkerung ihre Versicherungsprämien, also auch diejenigen der Krankenkasse, als „normal“, „angemessen“ und „nicht zu hoch“ einstufen. Diejenigen, welche die Prämien als „eher hoch“ einstuften, fanden aber immer noch, dass sie zwar hoch, aber bezahlbar seien. Lediglich 15% der Bevölkerung finden die Prämien so hoch, dass sie unbezahlbar geworden seien. Trotz dieser interessanten Zahlen behaupten sowohl Politiker als auch verschiedenste Vertreter im Gesundheitswesen (ausser natürlich die wirklichen Leistungserbringer, also die, die dafür sorgen, dass unsere Bevölkerung wirklich so gesund wie möglich ist, nicht die Schnorrer, Schwätzer und Nebenher-Abzocker), das Gesundheitswesen sei viel zu teuer und die Prämien zu hoch und man müsse jetzt endlich etwas unternehmen gegen diese seit 50 Jahren andauernde Kostenexplosion (haben Sie schon mal eine Explosion erlebt, die länger als ein paar Sekunden dauert???).

Noch so ein Zahlenbeispiel: Wir geben für unsere Mobilität 13% unseres BIP aus, für Miete bzw. Wohnen noch viel mehr, für Essen und Trinken etwa 8%, und für die Krankenkassenprämien 7%.
Geht doch, oder?
Das ganz Interessante daran ist aber Folgendes: Das Gesundheitswesen insgesamt kostet uns 11% des BIP, die KK-Prämien 7%. Wir wissen aber, dass über die KK nur 50% des Gesundheitswesens insgesamt finanziert werden. Die Hälfte von 11% sind sind aber 5.5.%, wo also sind die eineinhalb Prozent abgeblieben? Das sind die Milliarden, die in den Höhlen der Krankenkassen verschwinden, meine Damen und Herren. Umgekehrt formuliert, und hier liegt ganz bös der Wurm drin, hier muss mal eine Kontrolle her (!): Wir bezahlen ganz offensichtlich viel höhere Prämien, als tatsächlich aufgrund der Kosten notwendig wären! (Ist ja auch klar: Wir bezahlen die Löhne der MitarbeiterInnen und CEOs, wir bezahlen die imposanten Prachtbauten, und wir bezahlen die unsinnigen Werbe- und Marketing-Massnahmen der Krankenkassen; und wir zahlen diesen ganzen unsinnigen Kontrollapparat und die überbordende Administration, die eben, wie zu beweisen war, nichts bringt bzw. gebracht hat).

Wie gesagt, die Politiker können noch lange behaupten, die Obligatorische Krankenversicherung OKP habe sich bewährt oder das KVG habe sich bewährt, die im KVG vorgesehene Kontrolle der Kosten durch die Krankenkassen jedenfalls hat sich als falsch erwiesen. Die Krankenkassen sind schlicht nicht fähig, diese Aufgabe zu übernehmen. Punkt. Sie waren auch gar nie befähigt dazu, und jetzt haben sie es in einer schon über 10 Jahre dauernden Probephase bewiesen, dass sie es nicht können. Also hören wir doch damit auf!
Es können ja auch nur Politiker, die selber in der Skala des Vertrauens der Bevölkerung ziemlich weit unten stehen, auf die Idee kommen, die Kosten- und Effizienzkontrolle einer Institution zu überbürden, die ebenfalls im unteren Drittel der Skala figuriert, was Image, Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung angeht!

Apropos all diese tollen Sparideen der Krankenkassenbosse: Am meisten würden wir sparen, wenn wir den gesamten Verwaltungsapparat in die Türkei oder nach Indien auslagern (man nennt das heute neu-deutsch ja lieber „outscourcen“) würden. Der Lohn eines indischen CEO liegt sehr deutlich unter dem eines Schweizerischen. Da würde Freude herrschen, jedenfalls bei den Prämienzahlern!

Familiensinn – Sinn der Familie, und warum die Emanzipation der Frau in die falschen Hosen ging

September 1st, 2010 | By ATK in allgemein | Keine Kommentare »

Jetzt sind sie gerade wieder aktuell, die vielen Bücher über soziale und pädagogische Folgen der zunehmenden Scheidungsraten, über die Konsequenzen von sogenannten Patchwork-Familien. Prominente, Leute, die was dazu zu sagen hätten und auch solche, die dazu eigentlich nichs beitragen können, Berufene und weniger Berufene äussern sich dazu. So können die Äusserungen von z.B. Sarah Palin, welche die Grizzly Moms erfand, in jeder Richtung mitgenommen und interpretiert werden.
Ueberall kann man die Kommentare dazu lesen, im Magazin bzw. in den Magazinen genauso wie in so superschlauen Erzeugnissen wie Blick oder 20 Minuten.

Besonders Frauen scheinen sich oft recht zu echauffieren. Die von der Natur zugedachte Mutterrolle, die nun mal einfach nicht wegzudiskutieren ist, wird von den Karrierefrauen und Emanzen gerne als altes Kulturgut, typisch männlich-tyrannischer Chauvinismus oder ignorantes Sozialverhalten abgeurteilt.
Und Studien, welche zeigen, dass Krippenkinder, die schon halbjährig in aller Herrgottsfrühe abgeschoben werden und irgendwann kurz vor dem Abendessen wieder von gestressten Müttern oder Vätern abgeholt werden, mehr ADHS aufweisen, dass Kinder, welche sofort auf die Flasche kamen, im Verhältnis mehr Allergien und andere Auffälligkeiten aufweisen, werden als dilettantisch oder manipulatorisch trendige Fehlinformationen abgetan.
Eine Kommentatorin und angesehene Autorin meinte z.B., sie würde gerne einmal eine Studie sehen, bei der man glückliche Krippenkinder gegen unglückliche Kinder aus „intakten Familien“ vergleicht. – Um dann zu sehen, dass die Krippenkinder besser dran sind. Das aber, meine Lieben, wäre dann eine echte manipulative Studie. Es wäre etwa so, wie wenn man faule Aepfel gegen faule Birnen vergleichen würde, um festzustellen, dass beide faul sind. Oder dann noch auszusagen, dass Birnen fauler sind als Aepfel. Es wäre aber natürlich viel interessanter herauszufinden, ob es in einer Kiste Birnen und in einer Kiste Aepfel unter den gleichen Lagerungsbedingungen gleich viele faule Früchte gibt. Und das sind die Studien, die man gerade versucht, zu machen oder zu interpretieren.
Logischerweise wird erst die übernächste Generation, die dann gelassen auf das Geschehen zurückblicken kann und in Ruhe alle Daten analysieren, herausfinden und zugeben können, dass es schon bessere Konzepte gegeben hat als die aktuellen. Die Zeit der Kleinfamilie ist um, die Gesellschaft zerstört ihre eigenen Strukturen, Grossfamilien sind obsolet, der Singel und das Patchwork feiern Urständ. Dass dies für die Entwicklung von Kindern, die eh fast alle als Einzelkinder aufwachsen (ausser in Familien mit Migrationshintergrund) wohl eher abträglich ist, weil sie auch gar nicht mehr auf der Strasse spielen können, sondern nur noch in abgeschotteten Sicherheitszonen spielen können und dürfen. Jedenfalls werden DIESE Kinder uns dann zeigen, was sie von uns halten. In 30 Jahren wird es kaum mehr Altersheime geben. Garantiert. Aber die alten Knilche und die Karrieremütter werden auch nicht von ihren Kindern und Enkeln gepflegt werden…

Besonders die Buben kommen in der aktuellen Erziehungstruktur voll unter die Räder. Die Männer, die das dann mal gibt, werden entweder nur noch als Putzlappen brauchbar sein oder dann derart rebellische Gesellen und Einzelgänger, dass man sich – dann – schnellsten Gedanken machen wird, was denn nun zu tun sei, um das zu ändern. Falls es dann nicht schon ein klein wenig zu spät dafür ist….

Da kommt mir grad was in den Sinn: Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Frauen, welche die (noch) traditionelle Rolle der Frau verlassen haben und lieber nach sich selber schauen als nach Kindern und Familie, auch keine sogenannten Ehrenämter mehr übernehmen? Während die klassische Hausfrau freiwillig in der Ludothek aushilft, für das Grümpelturnier Nummern an die Leibchen näht und Kuchen bäckt für irgendein Dorf- oder Vereinsereignis, kümmern sich Emanzen eben nur um ihre Karriere. Und wundern sich manchmal ein bisschen. Vor allem, weil Männer, auch wenn sie Karriere machen, häufig Ehrenämter übernehmen, oft übrigens sehr zum Missfallen ihrer weiblichen – schon lange nicht mehr besseren – Hälften. Interessant, solche Dinge, nicht wahr?

Ich denke, auch diese meine Bemerkungen zum Zeitgeschehenl hier benötigen eine Fortsetzung. Gibt’s Kommentare? (Hoffentlich!)

Neue Denkmuster sind gefragt

September 1st, 2010 | By ATK in allgemein | Keine Kommentare »

Irgendwann ist es Zeit, umzudenken. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit.
Der Beispiele wären genug. Fangen wir im Kleinen an: Wenn sich zwei grosse Fussballclubs zu einem Endspiel treffen und für die “Wahrung der Sicherheit” über 600 Polizisten notwendig sind, dann stimmt mit den Relationen etwas nicht mehr. Da für die Sicherheit in der Oeffentlichkeit diese selber zuständig ist, bezahlt das der Steuerzahlen. Der Auslöser ist aber nicht einfach die Oeffentlichkeit, und da wird’s dann schwierig.
Es entstehen Folgekosten, egal, ob man Polizisten aufbietet oder nicht. Die SBB gibt 3 Millionen im Jahr aus für den damit verbundenen Vandalismus, die Polizeieinsätze kosten den Staat, also uns, 25 Mio., grob gerechnet.
Ein Teil der Kosten, die da dank des Polizeiaufgebotes eingespart werden, sind Kosten, welche Privaten entständen durch Schäden an Gebäuden, Autos etc. Diese Schäden sind in der Regel durch Versicherungen gedeckt. Versicherungen, welche das so gewonnene Geld wieder im Geldmarkt, auf den ich gleich noch zu sprechen komme, verspekulieren.
Wie wäre es also, wenn man die Versicherungen dazu verpflichten würde, einen Teil dieser Einsatzkosten zu übernehmen?

Anderes Beispiel:
Wenn eine Oelbohrfirma schludert und eine Bohrinsel versenkt, dann zahlt die Reinigung der Strände und die Umweltmassnahmen wer schon wieder? Richtig. Vorher haben wir aber den Oelmultis schon ganz schön viel Geld in den Rachen geschmissen, nur dafür, dass wir das Zeug irgendwo verbrennen durften: Im Auto, in der Zentralheizung…egal. Den letzten beissen die Hunde.

 

Ich wollte auf den Geldmarkt zu sprechen kommen? Irrsinn, im Moment reden ja alle davon. Die Börse macht alles kaputt, sagen ein paar ganz Gewitzte, aber jeden Tag hören wir uns die Börsenkurse an. Der Wirtschaftsmotor läuft nur noch mit diesem virtuellen Benzin. Wird übel enden.

Denn: Kann eine kapitalistisch organisierte Oekonomie funktionieren, wenn es pro Jahr 15% mehr Gewinn, nicht Umsatz, braucht, um die Shareholder und das System zufrieden zu stellen? Rechnen Sie das mal für 10 Jahre, und rechnen sie das selber, das Gequassel der sogenannten Spezialisten hilft ihnen nicht weiter, die wissen es immer besser, aber die Erfahrungen sind anders. (Soviel zum Thema “Wissen” gegen “Erfahrung”).

Aber wir könnten noch ein bisschen über die Versicherungen sprechen. So von wegen Umdenken und so.  Hier in Luzern haben wir alle paar Jahre ein Hochwasser des Vierwaldstättersees mit entsprechenden Ueberschwemmungen und entspechenden Kosten (für die Versicherungen). Die Regulation des Sees mit einem sogenannten Ausgleichswehr spielt dabei durchaus eine Rolle. Jetzt hat man mit viel Aufwand (und Geld) die Sanierung des Wehres in Angriff genommen, die Abflussmengen können massiv erhöht werden. Aber: Das nächste Hochwasser ist programmiert. Weil nämlich die Schifffahrtsgesellschaft darauf beharrt, im relativ knapp bemessenen Luzerner Seebecken, das gerade mal eine Tiefe von 1 Meter 50 aufweist, immer fahren zu können. Wenn man nämlich den See bei bekannten drohenden grossen Regen- und Wassermengen prophylaktisch schon etwas leeren würde, hätten wir viel weniger Probleme, man könnte ja eben mit den Versicherungen einen Vertrag über die Ausfälle der SGV abschliessen, und das wäre immer noch billiger, als die Tausende von Hochwasserschäden.

Eben, Umdenken. – Ich will nicht immer vom Klima reden, da wird ohnehin viel Quatsch behauptet. Umdenken wird hier nichts ändern an den globalen, z.T. gar nicht menschgemachten Klimaveränderungen. Aber nützen tuts trotzdem allemal.