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Sind die Margen zu hoch?

November 23rd, 2011 | By ATK in Gesundheitswesen | 1 Kommentar »

Eine santésuisse-Studie zeigt, dass die Schweizer Margen bei Medikamenten im Schnitt einen Viertel höher sind als in Referenzländern Europas. Verschreibungspflichtige Medikamente belasteten im Jahr 2010 die Prämienzahler in der Grundversicherung mit rund 4,8 Mrd. Schweizer Franken. Davon flossen 1,3 Mrd. Schweizer Franken als Marge an den Handel. Die Krankenversicherer fordern, dass die Schweizer Margen auf das europäische Niveau gesenkt werden. Das Sparpotenzial beträgt 300 Mio. Schweizer Franken zugunsten der Prämienzahler.
Soweit der Kommentar der santésuisse. Ich finde es ja grossartig, wie sich die Damen und Herren dort grosse Mühe machen, überall noch Sparpotential ausfindig zu machen. Aber anfangen zu sparen könnte man z.B., indem man diese santésuisse-Mitarbeiter mal einspart. Die kosten bloss Geld. Herausfinden, wo man sparen kann, tun andere auch. Ob es dann nützt, ist eben eine ganz andere Frage.
Z.B. bei den Margen sparen: Ja, warum sind denn die Beträge in der Schweiz so hoch? Weil wir hier eine unglaubliche Regel- und Kontrolldichte haben und Personal für Administration brauchen, die eben deshalb entsteht, weil so Knilche wie die von der sas immer Zahlen haben wollen. Und weil die Lohn- und Nebenkosten so exorbitant hoch sind.
Wir können locker ein paar Milliönchen einsparen, wenn wir die Lohnkosten senken würden. Eben, fangen wir mal bei den Mitarbeitern der santésuisse an, mal sehen, wie froh sie darüber sein werden. Sind schliesslich ihre Ideen, man müsse mit den Margen runter!!